Budgetfreundlich

Kostenlose und günstige E-Mail-Tools für Startups 2026

Kostenlos starten können Sie bei Brevo (300 Sendungen am Tag), Sequenzy (2.500 E-Mails im Monat), MailerLite (250 Abonnenten) und Mailchimp (250 Kontakte, 500 Sendungen). Entscheidend ist, welche Grenze Ihr Produkt zuerst erreicht und was erst im bezahlten Tarif freigeschaltet wird.

Wir vergleichen elf Tools. Alle Preise stammen von den verlinkten Anbieterseiten (Stand 7. Oktober 2026), und wo wir einen Preis nicht lesen konnten, steht das dort.

Welche Wahl passt zu welcher Lage?

SaaS mit Zahlungsereignissen: Sequenzy: kostenlos bis 2.500 E-Mails im Monat, danach 19 $ für 15.000. Stripe, Paddle und Lemon Squeezy sind laut Preisseite in jedem Tarif enthalten.
Größtes Gratis-Sendevolumen: Brevo: 300 Sendungen am Tag, also höchstens 9.000 im Monat (300 × 30), mit Tageslimit.
Kleiner Newsletter mit Automatisierung: MailerLite: bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat, danach ab 12 $ im Monat.
Reiner Versand, günstigster Satz: Amazon SES: 0,16 $ pro 1.000 E-Mails, aber ohne Editor und mit Einrichtungsaufwand.
Transaktionsmails: SMTP2GO: 1.000 E-Mails im Monat gratis, Starter 10 $ für 10.000.
Ein einzelner Newsletter: Buttondown: die ersten 100 Abonnenten kostenlos.

Gratis-Tarife im Vergleich: Limit, Einstiegspreis, was fehlt

Rang Tool Kostenlos Bezahlt ab Was kostenlos fehlt Passt zu
#1 Brevo 300 Sendungen pro Tag, bis zu 100.000 gespeicherte Kontakte Starter ab 9 $ im Monat (ab 5.000 E-Mails) Tageslimit; Automatisierung nur für 2.000 Kontakte; Brevo-Logo entfernen kostet 9 $ im Monat extra kleine Listen mit regelmäßigem Versand und etwas Automatisierung
#2 Sequenzy 2.500 E-Mails im Monat, unbegrenzte Kontakte 19 $ für 15.000, 29 $ für 30.000, 49 $ für 60.000, 99 $ für 120.000 E-Mails SMS-Paket erst in bezahlten Stufen (16 $ im Monat); kein kostenloser Versand über 2.500 E-Mails hinaus SaaS-Produkte mit Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy
#3 MailerLite bis 250 Abonnenten, 2.500 E-Mails im Monat, 2 Nutzerplätze Comfort ab 12 $ im Monat (10,80 $ bei jährlicher Zahlung) für 500 Abonnenten bei mehr als 250 Abonnenten sofort kostenpflichtig Newsletter und Willkommensserien für eine überschaubare Liste
#4 Amazon SES für neue AWS-Kunden 6 Monate kostenlos, bis zu 200 $ Guthaben 0,16 $ pro 1.000 E-Mails (Essentials) reine Versandinfrastruktur: Editor, Automatisierungen und Auswertung bauen oder ergänzen Sie selbst Entwicklerteams mit hohem Versandvolumen
#5 SMTP2GO 1.000 E-Mails im Monat, höchstens 200 am Tag Starter 10 $ im Monat für 10.000 E-Mails, Professional 75 $ für 100.000 keine Marketing-Funktionen, nur Versand Transaktionsmails (Passwort-Reset, Quittungen) ohne eigenen Server
#6 Elastic Email bis 1.000 Kontakte und 3.000 E-Mails im Monat, 100 pro Tag Starter 29 $ im Monat (2.500 Kontakte, 37.500 E-Mails), Pro 49 $ im Starter nur eine Automatisierung; erweiterte Automatisierung erst ab Pro kleine Listen mit selten, aber großem Versand
#7 SendGrid API: 100 E-Mails pro Tag, 60 Tage lang. Marketing Campaigns: 2.000 Kontakte, 6.000 E-Mails im Monat API Essentials ab 19,95 $ im Monat, Marketing Campaigns Basic ab 15 $ die API-Stufe ist ein 60-Tage-Test, kein dauerhafter Tarif ein erster Test der Versand-API, bevor Sie sich festlegen
#8 Buttondown kostenlos für die ersten 100 Abonnenten Zusatzpakete: Tagging 9 $, Automatisierung 29 $, Teams 79 $ im Monat Segmentierung, Automatisierung und bezahlte Abos sind kostenpflichtige Zusätze ein einzelner Newsletter, der einfach bleiben soll
#9 Zoho Campaigns Forever-Free-Tarif (Grenzen stehen nicht im gelesenen Auszug der Preisseite) Standard ab 3 $, Professional ab 4,50 $ im Monat bei jährlicher Zahlung die genauen Grenzen des Gratis-Tarifs prüfen Sie auf der Preisseite wer ohnehin Zoho nutzt
#10 Mailchimp 250 Kontakte, 500 Sendungen im Monat (höchstens 250 am Tag) Essentials ab 13 $, Standard ab 20 $ im Monat bei 500 Kontakten ein Publikum und ein Nutzerplatz; die Preise springen mit der Listengröße stark ein winziger erster Test mit der bekanntesten Oberfläche
#11 Moosend kein dauerhafter Gratis-Tarif, 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte verlässlich lesbarer Preis liegt uns nicht vor, siehe Preisseite nach der Testphase gibt es keinen kostenlosen Weg weiter nur zum Ausprobieren, nicht zum dauerhaften Sparen

Die Reihenfolge richtet sich danach, wie viel Spielraum der Gratis-Tarif einem kleinen Startup lässt, nicht nach dem Preis. Sequenzy steht auf Rang 2, weil sein Vorteil (Zahlungsereignisse als Auslöser) nur für SaaS-Produkte zählt; für einen allgemeinen Newsletter ist es nicht die erste Wahl.

Die elf Tools im Einzelnen

Für jedes Tool: für wen der Gratis-Tarif wirklich taugt und was er ausschließt. Die Preisseite des Anbieters ist jeweils verlinkt.

Brevo (Brevo-Hilfeseite zu den Tarifen)

Der kostenlose Tarif ist laut Brevo „dauerhaft kostenlos“: 300 Sendungen pro Tag und Speicher für bis zu 100.000 Kontakte. Das passt, wenn Ihre Liste groß ist, aber selten versendet wird, etwa ein monatlicher Produktbrief an 5.000 Nutzer, der dann allerdings 5.000 ÷ 300 = 17 Tage braucht. Die Automatisierung ist auf 2.000 Kontakte begrenzt.

Ausgeschlossen sind im Gratis-Tarif das tägliche Volumen jenseits von 300 und das Entfernen des Brevo-Logos (Zusatz für 9 Dollar im Monat laut Hilfeseite). Starter beginnt bei 9 $ im Monat ab 5.000 E-Mails ohne Tageslimit, Standard bei 18 $ mit Automatisierung, A/B-Tests und erweiterten Berichten.

Sequenzy (Preisseite)

Sequenzy rechnet nach versendeten E-Mails ab und nicht nach Kontakten. Kostenlos sind 2.500 E-Mails im Monat bei unbegrenzten Kontakten, danach 19 $ für 15.000, 29 $ für 30.000, 49 $ für 60.000 und 99 $ für 120.000 E-Mails. Der visuelle Automations-Editor und die Integrationen (Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, PostHog, Supabase-Webhooks und weitere) sind laut Preisseite in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Das lohnt sich für ein SaaS-Produkt, das Willkommens-, Aktivierungs- und Zahlungsmails aus Ereignissen steuert. Bei einem Zahlungsausfall in Stripe (invoice.payment_failed) startet laut Sequenzy eine Mahn-E-Mail mit einer Seite zum Aktualisieren der Karte; Wiederholungsversuche der Zahlung bleiben bei Stripe oder Paddle. Für einen reinen Blog-Newsletter bringt es dagegen wenig, und wer über 60.000 E-Mails im Monat kommt, zahlt 99 $.

MailerLite (MailerLite-Preise)

Gratis sind bis zu 250 Abonnenten, 2.500 E-Mails im Monat und zwei Nutzerplätze. Das reicht für einen jungen Newsletter oder die Warteliste eines Produkts vor dem Start. Wer die 250 überschreitet, muss zahlen: Comfort kostet 12 $ im Monat bei 500 Abonnenten (10,80 $ bei jährlicher Zahlung), bei 1.000 Abonnenten 19 $, bei 5.000 Abonnenten 49 $ und bei 10.000 Abonnenten 89 $ im Monat.

Die Zahl der E-Mails wächst mit der Stufe: Comfort erlaubt das Zehnfache der Abonnentenstufe, Power unbegrenzt viele E-Mails bei 25 $ im Monat für 500 Abonnenten. Die Daten liegen laut MailerLite in einem Rechenzentrum in der EU mit ISO-27001-Zertifikat.

Amazon SES (SES-Preise)

SES kostet im Essentials-Tarif 0,16 $ pro 1.000 E-Mails; neue AWS-Kunden erhalten laut Preisseite sechs Monate lang einen Gratis-Tarif mit bis zu 200 $ Guthaben. Der Tarif Pro (0,22 $ pro 1.000, dazu 105 $ im Monat je Konto und Region) lohnt erst bei besonderen Anforderungen. Als Rechenbeispiel nennt AWS 250.000 × 0,16 $ ÷ 1.000 = 40 $.

Ausgeschlossen ist alles, was ein Marketing-Tool ausmacht: Editor, Automatisierungs-Builder, Auswertungen. Sie bauen das selbst oder setzen ein Frontend davor. Für Gründerteams mit Entwicklerzeit ist das günstig, für ein Ein-Personen-Team ohne Technikhintergrund meist nicht.

SMTP2GO (SMTP2GO-Preise)

Der Gratis-Tarif umfasst 1.000 E-Mails im Monat bei höchstens 200 am Tag und reicht für Systemmails eines frühen Produkts. Starter kostet 10 $ im Monat (100 $ im Jahr) für 10.000 E-Mails, Professional 75 $ im Monat für 100.000. Es ist ein Versanddienst ohne Marketing-Funktionen: keine Listenverwaltung für Newsletter, keine Automationsserien.

Elastic Email (Elastic-Email-Preise)

Kostenlos sind bis zu 1.000 Kontakte und 3.000 E-Mails im Monat, begrenzt auf 100 am Tag. Der Starter-Tarif kostet 29 $ im Monat für bis zu 2.500 Kontakte und 37.500 E-Mails, enthält aber nur eine Automatisierung; erweiterte Automatisierung und Nutzerverwaltung gibt es ab Pro für 49 $. Die reine Versand-API ist separat: Starter 19 $ im Monat für bis zu 50.000 E-Mails. Es passt zu kleinen Listen, die selten, aber in großen Mengen versendet werden.

SendGrid (Twilio-Preisseite)

Bei SendGrid lohnt es sich, zwei Produkte zu trennen. Die Versand-API ist 60 Tage lang mit 100 E-Mails am Tag testbar, danach beginnt Essentials bei 19,95 $ im Monat (Stufenauswahl ab 50.000 E-Mails; bei 100.000 E-Mails zeigt die Seite 34,95 $). Marketing Campaigns hat dagegen einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit 2.000 Kontakten und 6.000 E-Mails im Monat; Basic beginnt bei 15 $, Advanced bei 60 $. Ein Dauer-Gratis-Tarif für Transaktionsmails gibt es also nicht.

Buttondown (Buttondown-Preise)

Für die ersten 100 Abonnenten kostet Buttondown nichts, inklusive Editor (Rich Text oder Markdown), eigener Absenderdomain und gehostetem Archiv. Alles Weitere sind Zusätze: Tagging und Segmentierung sowie bezahlte Abos kosten je 9 $ im Monat, Automatisierung und mehrere Newsletter je 29 $, Teams und Whitelabeling je 79 $. Abgerechnet wird nach aktiven Abonnenten; den Preis oberhalb von 100 Abonnenten haben wir nicht gelesen.

Zoho Campaigns (Zoho-Preise)

Zoho nennt einen Forever-Free-Tarif; die Grenzen konnten wir dem gelesenen Auszug nicht entnehmen, sodass wir keine Zahl nennen. Bezahlt: Standard ab 3 $ und Professional ab 4,50 $ im Monat bei jährlicher Zahlung. Sinnvoll ist das vor allem, wenn Ihre Kundendaten ohnehin in Zoho CRM liegen.

Mailchimp (Mailchimp-Preise)

Der Gratis-Tarif erlaubt eine Zielgruppe mit bis zu 250 Kontakten, 500 Sendungen im Monat und höchstens 250 am Tag, bei einem Nutzerplatz. Danach kostet Essentials ab 13 $ (drei Nutzerplätze) und Standard ab 20 $ im Monat bei 500 Kontakten (fünf Nutzerplätze). Der Preis steigt mit der Liste deutlich: bei 2.501 bis 5.000 Kontakten nennt die Seite 100 $, bei 5.001 bis 10.000 Kontakten 135 $ im Monat, im ersten Jahr mit einem Rabatt von 50 %. Für ein Startup, das schnell wächst, ist das die steilste Kurve in dieser Liste.

Moosend (Moosend-Preise)

Moosend bietet keinen dauerhaften Gratis-Tarif, sondern 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte. Einen verlässlich lesbaren Preis haben wir nicht übernommen, deshalb steht hier keine Zahl; schauen Sie auf die Preisseite. Als Sparoption taugt es nur, wenn Sie nach der Testphase bewusst zahlen wollen.

Kosten bei 2.000, 15.000 und 100.000 E-Mails im Monat

Die Anbieter rechnen unterschiedlich ab (nach E-Mails, Kontakten oder Abonnenten), deshalb zeigt die Tabelle dort, wo es rechnerisch möglich ist, die Herleitung. „Nicht gelesen“ bedeutet: Die Preisseite zeigt den Wert, wir haben ihn aber nicht übernommen.

Tool 2.000 E-Mails 15.000 E-Mails 100.000 E-Mails
Amazon SES2 × 0,16 $ = 0,32 $15 × 0,16 $ = 2,40 $100 × 0,16 $ = 16 $
Sequenzy0 $ (unter 2.500 gratis)19 $ (Tarif bis 15.000)99 $ (Stufe bis 120.000, da über 60.000)
Brevo0 $ (Gratis-Tarif, 300 am Tag)nicht gelesen (Starter ab 9 $ bei 5.000)nicht gelesen
MailerLite0 $ nur bei höchstens 250 Abonnentenhängt von der Abonnentenstufe ab: Comfort erlaubt das Zehnfache der Stufe89 $ (10.000 Abonnenten × 10 = 100.000 E-Mails)
MailchimpGratis-Tarif reicht nicht (500 Sendungen), ab 13 $nicht gelesen135 $ (Standard: 100.000 ÷ 12 ≈ 8.334 Kontakte, Stufe 5.001 bis 10.000)
SMTP2GO10 $ (Starter, da Gratis nur 1.000)nicht gelesen (zwischen Starter und Professional)75 $ (Professional)
SendGrid (API)0 $ in den ersten 60 Tagen (2.000 ÷ 30 ≈ 67 am Tag)nicht gelesen34,95 $ (Essentials, Auswahl bei 100.000)
Elastic Email0 $ (Gratis bis 3.000, 100 am Tag)29 $ (Starter, bis 37.500)nicht gelesen

Zwei Dinge fallen auf. Erstens ist SES bei reinem Versand um eine Größenordnung billiger, aber Sie bekommen kein Marketing-Tool. Zweitens verschiebt sich die Rangfolge, sobald Sie eine Liste statt nur E-Mails zählen: Mit 10.000 Abonnenten kostet MailerLite Comfort 12 × 89 $ = 1.068 $ im Jahr bei monatlicher Zahlung, Mailchimp Standard im Listenpreis 12 × 135 $ = 1.620 $. Der Abstand von 552 $ im Jahr gilt allerdings erst ab dem zweiten Jahr, weil Mailchimp im ersten Jahr 50 % Rabatt nennt (67,50 $ im Monat).

Wo Gratis-Tarife Geld oder Zeit kosten

Tageslimits verschieben Kampagnen. Bei 300 Sendungen am Tag (Brevo) braucht eine Aussendung an 2.000 Personen 2.000 ÷ 300 ≈ 7 Tage. Für einen Newsletter ist das egal, für eine Aktivierungsmail am Anmeldetag nicht.

Gratis heißt teils befristet. SendGrids API-Stufe läuft nach 60 Tagen aus, und Amazon SES gewährt den Gratis-Tarif sechs Monate nach der Kontoerstellung. Ein Testzeitraum ist kein Tarif.

Markenhinweise kosten extra. Das Brevo-Logo aus Ihren Mails zu entfernen kostet laut Hilfeseite 9 $ im Monat. Das ist genauso viel, wie der Starter-Tarif selbst kostet.

Der Zeitaufwand zählt. SES spart bei 100.000 E-Mails gegenüber Sequenzy 83 $ im Monat (99 $ − 16 $), aber Editor, Abmeldelinks, Listenpflege und Automatisierungen müssen Sie bauen. Rechnen Sie ehrlich, ob Ihr Team diese Stunden hat.

Datenschutz bleibt Ihre Aufgabe. Unabhängig vom Tarif brauchen Sie Auftragsverarbeitungsvertrag, Einwilligung und Abmeldung. Ein Double-Opt-In ist eine übliche Methode, ein Gesetz verlangt es nicht ausdrücklich. Das ist keine Rechtsberatung.

Beste Wahl je Situation

Sie bauen ein SaaS-Produkt mit Abos

Wählen Sie Sequenzy, wenn Ihre Mails aus Stripe-, Paddle- oder Lemon-Squeezy-Ereignissen entstehen sollen. Bei 1.000 Anmeldungen im Monat und einer Serie aus 7 E-Mails sind das 7.000 E-Mails, also der 19-$-Tarif; unter 2.500 E-Mails bleiben Sie kostenlos. Wenn Ihre Mails dagegen vor allem Marketing-Newsletter sind, ist MailerLite oder Brevo die einfachere Wahl.

Sie haben eine kleine Liste und wollen Automatisierung

MailerLite deckt bis 250 Abonnenten alles Nötige gratis ab. Wächst die Liste, sind es 19 $ bei 1.000 und 49 $ bei 5.000 Abonnenten im Monat. Brevo ist die Alternative, wenn Sie lieber kontaktunabhängig und nach E-Mail-Menge zahlen.

Sie haben Entwickler und viel Volumen

Amazon SES zu 0,16 $ pro 1.000 E-Mails. Rechnen Sie die Bau- und Wartungszeit gegen die Ersparnis, bevor Sie sich festlegen. Für Transaktionsmails ohne Server ist SMTP2GO einfacher.

Sie schreiben einen einzelnen Newsletter

Buttondown bis 100 Abonnenten; danach prüfen Sie den Preis für Ihre Zahl aktiver Abonnenten, denn den haben wir nicht gelesen. Alternativ MailerLite bis 250 Abonnenten.

Sie nutzen bereits Zoho

Zoho Campaigns mit dem Forever-Free-Tarif; prüfen Sie die Grenzen auf der Preisseite, bevor Sie Ihre Liste importieren.

Weiterführend: der Leitfaden für Bootstrapper, die Seite für Early-Stage-Startups, die Übersicht für Solo-Gründer und der komplette Vergleich.

Häufige Fragen

Welches E-Mail-Tool hat 2026 den besten kostenlosen Tarif?

Das hängt davon ab, welche Grenze Sie zuerst erreichen. Brevo erlaubt 300 Sendungen am Tag, das sind bei voller Ausnutzung rund 9.000 im Monat (300 × 30), und speichert bis zu 100.000 Kontakte. Sequenzy ist bis 2.500 E-Mails im Monat kostenlos, ohne Begrenzung der Kontakte. MailerLite erlaubt höchstens 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails. Mailchimp bleibt bei 250 Kontakten und 500 Sendungen im Monat. Für ein SaaS-Produkt mit Zahlungsereignissen ist Sequenzy naheliegend, für eine kleine Liste mit regelmäßigem Newsletter Brevo oder MailerLite.

Was fehlt in den kostenlosen Tarifen typischerweise?

Meistens ist es keine Funktion, sondern ein Limit oder ein Zusatz. Brevo setzt ein Tageslimit und begrenzt die Automatisierung auf 2.000 Kontakte; das Brevo-Logo aus den Mails zu entfernen kostet 9 $ im Monat extra. Buttondown ist nur für die ersten 100 Abonnenten gratis, Segmentierung und Automatisierung sind kostenpflichtige Pakete. Kit (früher ConvertKit) ist zwar bis 10.000 Abonnenten gratis, hebt sich aber visuelle Automatisierungen und Sequenzen für die bezahlte Stufe auf. Lesen Sie daher die Preisseite von hinten: erst die Tabelle der Einschränkungen, dann den Preis.

Was kostet es, 15.000 E-Mails im Monat zu versenden?

Bei Amazon SES rechnen Sie 15 × 0,16 $ = 2,40 $, allerdings ohne Editor und Listenverwaltung. Sequenzy deckt 15.000 E-Mails mit dem 19-$-Tarif ab, Kontakte sind dabei unbegrenzt. Elastic Email nennt im Starter-Tarif 29 $ im Monat für bis zu 37.500 E-Mails und 2.500 Kontakte. Bei Brevo beginnt Starter bei 9 $ für 5.000 E-Mails; den Preis für genau 15.000 haben wir nicht gelesen, ihn zeigt der Schieberegler auf der Preisseite. Vergleichen Sie also immer die Abrechnungsbasis: E-Mails, Kontakte oder Abonnenten.

Ist Mailchimp noch eine gute Wahl, wenn das Budget knapp ist?

Für einen ersten Versuch mit weniger als 250 Kontakten ja, für ein wachsendes Produkt eher nicht. Der kostenlose Tarif endet bei 250 Kontakten und 500 Sendungen im Monat. Standard kostet bei 500 Kontakten 20 $, bei 2.501 bis 5.000 Kontakten laut Preisseite 100 $ und bei 5.001 bis 10.000 Kontakten 135 $ im Monat. Zum Vergleich nennt MailerLite für Comfort bei 5.000 Abonnenten 49 $ und bei 10.000 Abonnenten 89 $. Wer wachsen will, sollte diese Kurve vor der Wahl durchrechnen.

Welches Tool eignet sich für Transaktionsmails statt Newsletter?

Für Passwort-Resets und Quittungen brauchen Sie keinen Newsletter-Editor, sondern zuverlässigen Versand. Amazon SES kostet 0,16 $ pro 1.000 E-Mails, verlangt aber Einrichtungsarbeit. SMTP2GO bietet 1.000 E-Mails im Monat gratis und 10 $ für 10.000 im Starter-Tarif. SendGrids API-Stufe erlaubt 100 E-Mails am Tag, aber nur 60 Tage lang. Wenn Transaktions- und Onboarding-Mails zusammenlaufen sollen, ist ein Werkzeug wie Sequenzy oder Brevo bequemer als ein reiner Versanddienst.

Wann lohnt sich der Wechsel vom Gratis-Tarif zum bezahlten?

Wenn eine Grenze Ihnen Arbeit macht. Typische Anzeichen: Sie verteilen Kampagnen wegen eines Tageslimits über mehrere Tage, Sie halten Kontakte absichtlich klein, um unter der Grenze zu bleiben, oder Sie bauen Automatisierungen von Hand nach. Rechnen Sie dann mit dem nächsten Tarif, nicht mit dem Gratis-Tarif: bei MailerLite sind das 12 $ im Monat für 500 Abonnenten, bei Brevo 9 $ für 5.000 E-Mails, bei Sequenzy 19 $ für 15.000 E-Mails. Bei diesen Beträgen ist die gesparte Arbeitszeit meist wichtiger als der Preis.

Gilt das auch für den Datenschutz in Deutschland?

Preis und Datenschutz sind getrennte Fragen. MailerLite nennt auf seiner Seite einen Datenspeicher in der Europäischen Union mit ISO-27001-Zertifikat. Bei Brevo beschreibt die Hilfeseite, ob personenbezogene Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übertragen werden. Bei Mailchimp und SendGrid sind Auftragsverarbeitungsverträge verfügbar. Klären Sie unabhängig vom Tarif Speicherort, Auftragsverarbeitungsvertrag und Double-Opt-In. Das ist keine Rechtsberatung.

Was ist die günstigste Lösung für ein Startup mit wenigen hundert Nutzern?

Bei wenigen hundert Kontakten kostet der Versand fast nichts, die Frage ist eher, welche Grenze Sie später stört. Für Produkt-Mails an Nutzer eines SaaS reicht Sequenzy kostenlos bis 2.500 E-Mails im Monat. Für einen Newsletter an bis zu 250 Abonnenten passt MailerLite. Wer sich auf wenig Technik einlässt, kann mit Amazon SES für 0,16 $ pro 1.000 E-Mails auch 2.000 Mails im Monat für 0,32 $ versenden. Planen Sie den Wechsel zum bezahlten Tarif ein, sobald Sie 250 Abonnenten oder 2.500 E-Mails überschreiten.