Resend vs Postmark für Startups: Kosten, Free-Tarife und Einrichtung im Vergleich
Resend oder Postmark für Transaktions-E-Mails im Startup? Kosten nach Versandvolumen, kostenlose Tarife, Trennung der Nachrichtenarten, Einrichtung und Umzug, mit Preisen von den Anbieter-Preisseiten.
Von der Redaktion
Die kurze Antwort
Für die meisten frühen Startups mit einem Web-Produkt ist Resend der bessere Einstieg für Transaktions-E-Mails. Der kostenlose Tarif umfasst 3.000 E-Mails im Monat, höchstens 100 pro Tag und 3 Domains. Sobald Sie mehr brauchen, kostet der Pro-Tarif 20 US$ im Monat und deckt 50.000 E-Mails im Monat ab. Bei 50.000 Nachrichten ist das deutlich weniger als die Basic-Stufe von Postmark mit 55 US$ im Monat.
Postmark ist bei rund 10.000 E-Mails im Monat günstiger. Die Basic-Stufe kostet dort 15 US$ im Monat, Resend verlangt im selben Bereich 20 US$. Außerdem trennt Postmark Transaktions- und Broadcast-Mails von Anfang an in eigene Nachrichten-Streams. Wer dieses Konzept braucht und schon regelmäßig zehntausende Nachrichten verschickt, sollte Postmark deshalb ernsthaft prüfen. Der Free-Tarif von Postmark umfasst nur 100 E-Mails im Monat und ist für ein Produkt mit echten Nutzern meist zu knapp.
Die Preise in diesem Artikel stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand 7. Oktober 2026: resend.com/pricing und postmarkapp.com/pricing. Anbieter ändern Tarife und Kontingente, deshalb sollten Sie vor einem Vertragsabschluss die aktuelle Seite prüfen.
Vergleich auf einen Blick
Die folgende Tabelle zeigt, wofür sich jeder Anbieter eignet, was der Einstieg kostet und wo die wichtigste Einschränkung liegt. Die Preise gelten jeweils pro Monat.
| Anbieter | Am besten für | Einstiegspreis (Tarif, Abrechnung) | Wichtigste Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Resend | Startups mit JavaScript- oder React-Stack, die früh starten und zunächst wenig Volumen haben | Free: 0 US$ im Monat (3.000 E-Mails im Monat). Pro: 20 US$ im Monat (50.000 E-Mails im Monat) | Der Free-Tarif begrenzt den Versand auf 100 E-Mails pro Tag. Marketing-Versand wird über einen separaten, kontaktbasierten Tarif abgerechnet |
| Postmark | Produkte, bei denen die Zustellung kritisch ist (Login-Codes, Zahlungsbelege), und Teams, die Transaktions- und Broadcast-Mails strikt trennen wollen | Free: 0 US$ im Monat (100 E-Mails im Monat). Basic: 15 US$ im Monat ab 10.000 E-Mails im Monat | Die kleinste bezahlte Stufe beginnt bei 10.000 E-Mails im Monat. Wer weniger versendet, zahlt trotzdem diesen Betrag |
Für ein Startup bedeutet das: Wenn Sie in den ersten Monaten vor allem Bestätigungs-Mails, Einladungen und Passwort-Zurücksetzungen versenden, ist Resend mit dem kostenlosen Tarif der naheliegende Start. Wenn Sie früh regelmäßig etwa 10.000 bis 50.000 Nachrichten im Monat verschicken oder Transaktions- und Marketing-Mails strikt getrennt führen müssen, lohnt sich ein genauer Blick auf Postmark. Die richtige Wahl hängt daher weniger am Einstiegspreis als an Ihrem Volumen und Ihrer Versandstruktur.
Was ein Startup in den ersten Monaten wirklich braucht
Viele Gründer behandeln den E-Mail-Dienst als Nebensache, bis die erste Registrierung fehlschlägt. Dabei hängt an diesen Nachrichten einiges. Ein Login-Code, der nicht ankommt, bedeutet einen verlorenen Nutzer. Eine Rechnung, die im Spam landet, bedeutet eine späte Zahlung. Deshalb lohnt es sich, den Bedarf in drei Gruppen zu teilen: kritische Transaktions-Mails, Produkt-Hinweise und Marketing-Mails.
Kritische Transaktions-Mails sind Bestätigungen, Passwort-Resets, Magic-Links, Einladungen und Rechnungen. Sie hängen direkt an einer Aktion des Nutzers und sollten immer ankommen. Produkt-Hinweise sind zum Beispiel Erinnerungen an Freigaben, Statusmeldungen oder Benachrichtigungen über Änderungen. Marketing-Mails sind Newsletter, Onboarding-Serien und Hinweise auf Tarife. Beide Anbieter eignen sich für die erste Gruppe. Für die zweite und dritte Gruppe sind die Tarife unterschiedlich geschnitten, was den Vergleich der Kosten schwieriger macht.
Für die Startphase empfiehlt sich deshalb eine einfache Trennung: Transaktionen laufen über einen Dienst mit eigener Domain und klaren Absendern. Marketing-Mails laufen über einen separaten Absender oder, bei Postmark, über einen eigenen Broadcast-Stream. So wirkt sich ein schlecht geplanter Newsletter nicht auf den Versand der Login-Mails aus.
Kosten nach Versandvolumen
Die Kosten hängen vor allem davon ab, wie viele Transaktions-E-Mails Sie pro Monat versenden. Die folgende Tabelle zeigt Größenordnungen. In jeder Zeile steht der Tarif, der das Volumen abdeckt, damit die Zahl nachvollziehbar bleibt. Wo eine Angabe in den geprüften Preisangaben fehlt, steht „Preis auf Anfrage“.
| E-Mails pro Monat | Resend (Tarif, Preis pro Monat) | Postmark (Tarif, Preis pro Monat) |
|---|---|---|
| 3.000 | Free: 0 US$ (enthält 3.000 E-Mails im Monat) | Basic: 15 US$ (kleinste bezahlte Stufe, ab 10.000 E-Mails) |
| 10.000 | Pro: 20 US$ (enthält 50.000 E-Mails im Monat) | Basic: 15 US$ (ab 10.000 E-Mails) |
| 50.000 | Pro: 20 US$ (enthält 50.000 E-Mails im Monat) | Basic bei 50.000 E-Mails: 55 US$ |
| 100.000 | Scale: 90 US$ (enthält 100.000 E-Mails im Monat) | Preis für 100.000 E-Mails nicht gesondert angegeben. Nächste erfasste Stufe: Basic bei 125.000 E-Mails mit 115 US$ |
| 125.000 | Scale bei 200.000 E-Mails: 160 US$ (nächstgrößere Stufe) | Basic bei 125.000 E-Mails: 115 US$ |
| 500.000 | Scale bei 500.000 E-Mails: 350 US$ | Preis auf Anfrage |
Drei Punkte fallen auf. Erstens: Bei 3.000 E-Mails im Monat ist Resend kostenlos, Postmark kostet mindestens 15 US$ im Monat, weil der Free-Tarif bei 100 E-Mails endet. Zweitens: Bei 10.000 E-Mails ist Postmark mit 15 US$ um 5 US$ im Monat günstiger als der Pro-Tarif von Resend. Drittens: Ab 50.000 E-Mails im Monat ist Resend bei den genannten Tarifen klar günstiger.
Zur Veranschaulichung: 50.000 E-Mails im Monat kosten bei Resend im Pro-Tarif 20 US$ × 12 = 240 US$ im Jahr. Bei Postmark mit der Basic-Stufe bei 50.000 E-Mails wären es 55 US$ × 12 = 660 US$ im Jahr. Die Differenz beträgt also 420 US$ pro Jahr zugunsten von Resend.
Bei Postmark gilt die Basic-Stufe bei 10.000 E-Mails für 15 US$ im Monat. Der Pro-Tarif kostet dort 16,50 US$ und der Platform-Tarif 18 US$ im Monat. Bei 50.000 E-Mails liegen die Stufen bei 55 US$ (Basic), 60,50 US$ (Pro) und 66 US$ (Platform). Bei 125.000 E-Mails sind es 115 US$ (Basic), 126,50 US$ (Pro) und 138 US$ (Platform). Ob sich die höheren Stufen für Sie lohnen, sollten Sie anhand der Funktionen auf der Preisseite entscheiden. Für die Frage nach dem reinen Versandpreis zählt meist die Basic-Stufe.
Der Marketing-Tarif von Resend
Resend bietet neben den Versandtarifen einen Marketing-Tarif, der nicht nach E-Mail-Volumen, sondern nach Kontakten abgerechnet wird. Der kostenlose Marketing-Tarif umfasst 1.000 Kontakte, unbegrenzten Broadcast-Versand, 10.000 Automatisierungsläufe und 3 Segmente. Kostenpflichtige Stufen kosten pro Monat: 40 US$ für 5.000 Kontakte, 80 US$ für 10.000 Kontakte, 180 US$ für 25.000 Kontakte, 250 US$ für 50.000 Kontakte und 450 US$ für 100.000 Kontakte. Die Stufen mit unbegrenzten Segmenten beginnen ab dem Pro-Tarif.
Für ein Startup mit einem Newsletter-Verteiler von 5.000 Kontakten ergibt sich damit eine monatliche Ausgabe von 40 US$ allein für Marketing. Dazu kommen die Transaktions-Tarife für Bestätigungen und Rechnungen. Wer also 5.000 Kontakte und 50.000 Transaktions-Mails im Monat hat, zahlt bei Resend 40 US$ plus 20 US$, insgesamt 60 US$ im Monat. Der Marketing-Tarif ersetzt die Transaktionspläne nicht. Beide Tarife laufen getrennt und sollten getrennt kalkuliert werden.
Für Postmark ist in dieser Gegenüberstellung nur die Abrechnung nach Versandvolumen angegeben, deshalb lassen sich die beiden Modelle nicht eins zu eins vergleichen. Wer eine große Liste mit wenigen Transaktionen hat, sollte die Kontaktzahl und das Versandvolumen getrennt planen und auf beiden Preisseiten nachsehen, welches Modell zum eigenen Verhältnis passt.
Resend im Detail
Was Resend für Startups gut macht
Resend richtet sich an Entwickler, die E-Mails direkt aus der Anwendung versenden. Die Einbindung über eine API ist auf schnelle Integration ausgelegt, und das passt zu einem kleinen Team, das den Versand selbst in den Code einbaut und nicht über eine eigene Oberfläche steuert. Für React-Teams ist ein Vorteil spürbar: E-Mail-Vorlagen lassen sich als React-Komponenten im selben Projekt pflegen, versionieren und mit dem Rest der Anwendung ausliefern. Das hält Vorlage, Datenfelder und Code an einer Stelle.
Für Startups ist außerdem der kostenlose Tarif relevant. Er umfasst 3.000 E-Mails im Monat und 3 Domains. Damit lassen sich Bestätigungs-Mails, Einladungen und Passwort-Zurücksetzungen testen und in einer frühen Phase ohne Kosten betreiben. Die Domains helfen, Produkt-Absender und Entwicklungs- oder Test-Umgebungen sauber zu trennen. Der Pro-Tarif mit 50.000 E-Mails im Monat für 20 US$ deckt bei vielen frühen Produkten die ersten Wachstumsphasen ab.
Wo Resend an Grenzen stößt
Der kostenlose Tarif begrenzt den Versand auf 100 E-Mails pro Tag. Wer an einem Launch-Tag viele Einladungen auf einmal verschickt, überschreitet diese Grenze schneller, als der Monatswert vermuten lässt. Planen Sie solche Spitzen ein, bevor Sie sich auf den Free-Tarif verlassen.
Für Marketing-Versand brauchen Sie den separaten, kontaktbasierten Tarif. Ein Startup mit großem Newsletter-Verteiler und wenig Transaktionsvolumen zahlt dann anders als ein Startup mit vielen Transaktionen und kleinem Verteiler. Das sollten Sie vor der Entscheidung durchrechnen. Schließlich müssen Sie bei Resend selbst organisieren, wie Absender und Domains aufgeteilt werden. Viele Teams trennen Transaktions- und Marketing-Mails über getrennte Absenderadressen oder Subdomains. Das funktioniert gut, ist aber Konfigurationsarbeit, die Sie einplanen sollten.
Preis: Free mit 3.000 E-Mails im Monat für 0 US$, Pro mit 50.000 E-Mails im Monat für 20 US$, Scale mit 100.000 E-Mails im Monat für 90 US$. Die aktuellen Bedingungen stehen auf resend.com/pricing.
Postmark im Detail
Was Postmark für Startups gut macht
Postmark ist auf Transaktions-E-Mails ausgerichtet. Der Kern des Angebots ist der Versand von Nachrichten, die der Nutzer gerade erwartet: Login-Codes, Bestellbestätigungen, Rechnungen und Passwort-Zurücksetzungen. Die Trennung von Transaktions- und Broadcast-Mails in eigenen Nachrichten-Streams ist ein zentrales Element dieses Konzepts. So bleibt ein Massenversand von Newslettern vom Versand kritischer Mails getrennt, und ein Fehler im einen Stream betrifft nicht zwingend den anderen.
Für ein Startup, dessen Login oder Zahlungsprozess direkt am E-Mail-Versand hängt, ist diese Trennung ein gewichtiges Argument. Sie reduziert das Risiko, dass ein Newsletter-Versand die Zustellung wichtiger Nachrichten beeinflusst. Wer bei einem Support-Fall schnell nachsehen muss, ob eine Nachricht angekommen ist, profitiert außerdem vom Versandprotokoll, das die Nachrichten einzeln nachvollziehbar macht.
Ein weiterer Vorteil ist die Planbarkeit der Tarife. Die Stufen sind nach Versandvolumen geschnitten, und die Preisseite nennt für jede Stufe den Betrag und die enthaltene Menge. Wer seine monatlichen Transaktionen kennt, kann den Tarif daher ohne Umwege bestimmen.
Wo Postmark an Grenzen stößt
Der kostenlose Tarif umfasst nur 100 E-Mails im Monat, Überschreitungen sind nicht vorgesehen. Für ein Produkt mit echten Nutzern ist das in der Regel zu wenig. Der erste bezahlte Tarif beginnt bei 10.000 E-Mails im Monat und kostet 15 US$. Wer nur 2.000 E-Mails im Monat versendet, zahlt trotzdem den vollen Betrag. Das ist der wichtigste Nachteil für sehr kleine Startups.
Ab etwa 50.000 E-Mails im Monat wird Postmark im Vergleich teurer. Die Basic-Stufe kostet dort 55 US$, während der Pro-Tarif von Resend für 50.000 E-Mails bei 20 US$ liegt. Die höheren Postmark-Stufen Pro und Platform kosten bei gleichem Volumen noch mehr. Für sehr große Volumina ist der Preis deshalb nur schwer aus dem Kopf zu schätzen, und Sie sollten die Stufen auf der Preisseite genau prüfen.
Preis: Free mit 100 E-Mails im Monat für 0 US$, Basic ab 10.000 E-Mails im Monat für 15 US$, Pro ab 10.000 E-Mails für 16,50 US$, Platform ab 10.000 E-Mails für 18 US$. Die aktuellen Bedingungen stehen auf postmarkapp.com/pricing.
Zustellung und Trennung der Nachrichtenarten
Beide Anbieter sind für Transaktions-E-Mails gebaut und bieten dedizierte Versandwege. Der Unterschied liegt im Ansatz. Postmark trennt die Nachrichtenarten von Anfang an in Streams. Resend strukturiert den Versand über Domains und Absender. Für die Zustellung entscheidend ist aber vor allem Ihre eigene Einrichtung: eine sauber konfigurierte Domain-Authentifizierung mit SPF und DKIM, bei Bedarf eine DMARC-Richtlinie, eine klare Absenderadresse und Inhalte, die zu dem passen, was der Nutzer ausgelöst hat.
Wir stellen in diesem Artikel keine Zustellquoten der beiden Anbieter gegenüber, weil sich dazu aus den Preisseiten und Dokumentationen keine belastbaren, vergleichbaren Zahlen ableiten lassen. Wenn Zustellung für Ihr Produkt geschäftskritisch ist, binden Sie in einer frühen Phase mit beiden Anbietern eine eigene Domain an und beobachten Sie die Zustellung bei Ihren wichtigsten Empfängerdomains.
Ein Muster, das viele Startups nutzen, sieht so aus: Login-Codes und Zahlungsbelege laufen über den Weg mit der konservativsten Konfiguration, Newsletter und Produkt-Hinweise über einen getrennten Marketing-Weg. Postmark bildet diese Trennung über seine Streams direkt ab. Bei Resend erreichen Sie sie über getrennte Domains oder Absender und, falls nötig, den Marketing-Tarif.
Lifecycle-E-Mails in der frühen Startup-Phase
Viele Gründer verwechseln den Versand von Transaktions-E-Mails mit dem Aufbau einer Lifecycle-Strecke. Transaktions-E-Mails sind Antworten auf eine Aktion des Nutzers, etwa Registrierung, Passwort-Reset oder Bestellung. Lifecycle-E-Mails sind geplante Serien: Onboarding, Aktivierung, Hinweise zu ungenutzten Funktionen, Upgrade-Angebote und Rückgewinnung. Beides braucht unterschiedliche Regeln für Abmeldung, Versandhäufigkeit und Auswertung.
Resend und Postmark sind in erster Linie Versanddienste. Resend ergänzt mit dem Marketing-Tarif Broadcasts, Segmente und Automatisierungen. Postmark bietet Broadcast-Streams für Massen-Mails. Für eine echte Onboarding-Serie, die auf Ereignissen aus Ihrer Anwendung und Ihrer Abrechnung beruht, sollten Sie prüfen, ob der Anbieter Ereignisse, Segmente und Auswertung ausreichend abbildet. Wenn nicht, brauchen Sie für die Lifecycle-Ebene ein zusätzliches Werkzeug.
Praktisch heißt das: Richten Sie Transaktions-E-Mails so ein, dass sie ausschließlich auf Nutzeraktionen reagieren. Legen Sie Marketing-Serien mit klaren Ausstiegspunkten an, etwa wenn ein Nutzer das Produkt aktiviert oder ein Abo kündigt. Vermeiden Sie, dass Bestätigungs-Mails durch Werbung oder Upselling verwässert werden. Eine Bestätigung soll bestätigen und nichts anderes.
Wie Sie entscheiden
Die folgende Tabelle ordnet typische Situationen einem Anbieter zu. Sie ist ein Ausgangspunkt und ersetzt keine Prüfung Ihrer eigenen Versandzahlen für die nächsten zwölf Monate.
| Wenn Sie ... | Wählen Sie | Weil |
|---|---|---|
| unter 3.000 E-Mails im Monat versenden und noch kein Budget haben | Resend | Der Free-Tarif kostet nichts und deckt diesen Bereich ab. Postmark kostet mindestens 15 US$ im Monat |
| etwa 10.000 E-Mails im Monat versenden und den niedrigsten Versandpreis wollen | Postmark | Die Basic-Stufe kostet 15 US$, der Pro-Tarif von Resend 20 US$ |
| mit 50.000 E-Mails oder mehr im Monat planen | Resend | Der Pro-Tarif deckt 50.000 E-Mails für 20 US$ ab, Postmark verlangt dafür 55 US$ in der Basic-Stufe |
| einen React- oder Next.js-Stack haben und Vorlagen im Code pflegen wollen | Resend | Vorlagen lassen sich als Komponenten im selben Projekt pflegen und versionieren |
| Login-Codes und Zahlungsbelege strikt von Newslettern trennen müssen | Postmark | Die Trennung in Nachrichten-Streams ist ein zentrales Element des Konzepts |
| einen großen Newsletter-Verteiler mit wenigen Transaktionen haben | Beide Modelle vergleichen | Resend rechnet Marketing nach Kontakten ab, Postmark nach Versandvolumen. Rechnen Sie beide Modelle mit Ihren Zahlen durch |
Einrichtung und Umzug
Egal welchen Anbieter Sie wählen, die Einrichtung folgt einem ähnlichen Ablauf. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, ohne Lücken zu starten oder später den Anbieter zu wechseln.
| Schritt | Was zu tun ist | Warum |
|---|---|---|
| 1. Domain anbinden | Eigene Versanddomain hinterlegen, SPF- und DKIM-Einträge setzen, bei Bedarf eine DMARC-Richtlinie ergänzen | Ohne Authentifizierung leidet die Zustellung, unabhängig vom Anbieter |
| 2. Absender trennen | Eigene Absenderadressen für Transaktions- und Marketing-Mails festlegen | Getrennte Absender erleichtern Auswertung und Fehlersuche |
| 3. Vorlagen anlegen | Bestätigung, Passwort-Reset, Rechnung und Einladung als eigene Vorlagen pflegen und vor dem Start prüfen | Kritische Mails müssen stabil funktionieren, bevor Nutzer sie erhalten |
| 4. Versandvolumen planen | Transaktionen und Kontakte für die nächsten zwölf Monate grob schätzen | Das bestimmt, welcher Tarif bei Ihrem Wachstum günstig bleibt |
| 5. Fehler überwachen | Bounces, Ablehnungen und Zustellfehler im Dashboard regelmäßig prüfen | Fehlerhafte Adressen schaden dem Ruf Ihrer Domain |
| 6. Umzug planen | Bei einem Wechsel beide Dienste parallel laufen lassen und erst danach die alte Konfiguration abschalten | So gehen keine Bestätigungen verloren, während die neue Domain eingerichtet wird |
Ein Umzug von Postmark zu Resend oder umgekehrt ist technisch überschaubar, wenn Sie den Versand in Ihrer Anwendung an einer Stelle bündeln. Kapseln Sie den Aufruf hinter einer eigenen Funktion, dann ändern Sie beim Wechsel nur diese eine Funktion. Die Domain-Einträge müssen Sie beim neuen Anbieter erneut setzen. Lassen Sie beide Dienste für ein bis zwei Wochen parallel laufen, prüfen Sie die Zustellung und schalten Sie den alten Dienst erst danach ab.
Häufige Fehler bei der Wahl
Nur auf den Einstiegspreis schauen. Der günstigste Tarif ist nicht immer der günstigste bei Ihrem Wachstum. Bei Resend ist der Pro-Tarif für 50.000 E-Mails günstiger als die Postmark-Basic-Stufe bei gleichem Volumen. Rechnen Sie Ihr Volumen für mindestens zwölf Monate durch, bevor Sie sich festlegen.
Marketing und Transaktion vermischen. Ein Newsletter über denselben Absender wie die Login-Mails kann die Zustellung kritischer Nachrichten beeinflussen. Trennen Sie die Wege von Anfang an.
Den kostenlosen Tarif als Produktionslösung nutzen. Der Free-Tarif von Postmark mit 100 E-Mails im Monat und der von Resend mit 100 E-Mails pro Tag sind für Tests und sehr kleine Produkte gedacht. Ein Produkt mit zahlenden Kunden braucht einen bezahlten Tarif mit Puffer.
Die eigene Domain später einrichten. Viele Startups beginnen mit einer Standard-Domain des Anbieters und ändern das später. Das ist ein unnötiger Umzug mit Risiko. Richten Sie Ihre eigene Domain am ersten Tag ein.
Das Fazit
Für die meisten Startups mit wenig Volumen ist Resend der bessere Einstieg. Der kostenlose Tarif umfasst 3.000 E-Mails im Monat, der Pro-Tarif kostet 20 US$ im Monat für 50.000 E-Mails, und bei wachsendem Volumen bleibt Resend bei den genannten Stufen günstig. Wer bei rund 10.000 E-Mails im Monat steht und den niedrigsten Versandpreis sucht, findet mit der Postmark-Basic-Stufe für 15 US$ die günstigere Option. Wer Transaktions- und Broadcast-Mails strikt in getrennten Streams führen will, spricht ebenfalls für Postmark.
Die Entscheidung sollte nicht allein am Preis hängen. Prüfen Sie, wie kritisch die Zustellung für Ihr Produkt ist, welche Nachrichten Sie versenden, ob Sie Marketing und Lifecycle-E-Mails brauchen und wie Ihr Team arbeitet. Die Preisseiten der Anbieter sind die verbindliche Quelle für Tarife und Kontingente. Die Tabellen in diesem Artikel helfen Ihnen, Ihr eigenes Volumen dort einzuordnen.
Häufige Fragen
Welcher Anbieter ist für ein neues Startup am günstigsten?
Bei bis zu 3.000 E-Mails im Monat ist Resend mit dem kostenlosen Tarif die günstigste Option. Bei etwa 10.000 E-Mails im Monat ist Postmark mit der Basic-Stufe für 15 US$ im Monat günstiger als der Pro-Tarif von Resend für 20 US$.
Wie lange reicht der kostenlose Tarif von Resend?
Der kostenlose Tarif umfasst 3.000 E-Mails im Monat, höchstens 100 pro Tag und 3 Domains. Wenn Sie an einem einzelnen Tag mehr versenden möchten, brauchen Sie einen bezahlten Tarif, auch wenn der Monatswert noch nicht erreicht ist.
Gibt es bei Postmark einen kostenlosen Tarif?
Ja, der kostenlose Tarif umfasst 100 E-Mails im Monat ohne Überschreitungen. Für ein Produkt mit echten Nutzern ist das in der Regel zu wenig. Deshalb beginnt die Kalkulation meist bei der Basic-Stufe mit 15 US$ im Monat.
Welcher Anbieter eignet sich besser für Passwort-Reset und Login-Codes?
Beide sind für solche Transaktions-E-Mails gebaut. Postmark bietet mit seinen Nachrichten-Streams eine klare Trennung von Broadcast-Mails, was viele Teams für kritische Nachrichten bevorzugen. Resend ist ebenfalls passend, wenn Sie Absender und Domains sauber trennen.
Kann ich Newsletter über denselben Anbieter versenden?
Ja, beide bieten dafür Wege an. Resend rechnet Marketing über einen eigenen Tarif nach Kontakten ab, mit 40 US$ im Monat für 5.000 Kontakte. Postmark nutzt Broadcast-Streams und rechnet nach Versandvolumen ab. Trennen Sie Newsletter und Transaktions-Mails in jedem Fall über getrennte Absender oder Streams.
Was kostet Resend bei 100.000 E-Mails im Monat?
Der Scale-Tarif umfasst 100.000 E-Mails im Monat und kostet 90 US$ im Monat. Bei 200.000 E-Mails im Monat liegt der Scale-Tarif bei 160 US$ im Monat. Die jeweils aktuellen Stufen stehen auf der Preisseite von Resend.
Was passiert, wenn ich den Anbieter wechsle?
Kapseln Sie den Versand in Ihrer Anwendung an einer Stelle, richten Sie die Domain beim neuen Anbieter ein und lassen Sie beide Dienste für ein bis zwei Wochen parallel laufen. Erst danach schalten Sie den alten Dienst ab.
Brauche ich zusätzlich ein Lifecycle-Tool?
Wenn Sie geplante Serien mit Ereignissen aus Ihrer Anwendung, Segmenten und Auswertung benötigen, reicht ein reiner Versanddienst oft nicht aus. Prüfen Sie für Onboarding und Aktivierung, ob der Anbieter diese Funktionen mitbringt oder ob ein zusätzliches Werkzeug nötig ist.